Skip to main content
HILFEBEREICH

Häufig gestellte Fragen

Alles, was Sie über Geschäfte in der Schweiz wissen müssen.

Was sind die wichtigsten Schweizer Unternehmensformen für ausländische Gründer?
AG und GmbH sind die Standardwahl und unterscheiden sich vor allem in Governance, Privatsphäre und Kapitalanforderungen.
Welches Mindestkapital ist für AG im Vergleich zur GmbH erforderlich?
Eine AG benötigt in der Regel CHF 100'000 (teilweise einzahlbar), während eine GmbH CHF 20'000 voll einbezahlt braucht.
Sind die Identitaeten der Anteilseigner bei AG und GmbH öffentlich?
Die Eigentumsverhältnisse der GmbH sind im Register öffentlich, während die Aktionärsidentität bei der AG dort nicht offengelegt wird.
Koennen Ausländer Schweizer Unternehmen vollständig besitzen?
Ja, vollständiges ausländisches Eigentum ist möglich, wenn Schweizer Vertretungs- und Substanzanforderungen erfüllt sind.
Ist eine Schweizer Zweigniederlassung rechtlich unabhängig von der Muttergesellschaft?
Nein, eine Zweigniederlassung bleibt rechtlich mit der ausländischen Muttergesellschaft verbunden und haftet über diese.
Was wird für die Eintragung einer Schweizer Zweigniederlassung benötigt?
Wesentliche Anforderungen sind Gesellschaftsdokumente der Muttergesellschaft, ein Beschluss zur Vertretungsbefugnis und eine in der Schweiz ansässige Vertretung.
Sind Übertragungen von Vorratsgesellschaften schneller oder diskreter als eine Neugründung?
In der Regel nicht; sie unterliegen weiterhin Sorgfaltsprüfung, Offenlegung und möglicher regulatorischer Kontrolle.
Kann eine Holding AG oder GmbH waehlen und dennoch Mitarbeitende beschäftigen?
Ja, jedoch wird häufig die AG bevorzugt, und Substanz (Personal und operative Tätigkeit) ist für die steuerliche Glaubwürdigkeit entscheidend.
Wie lange dauert eine Schweizer Gründung und Einrichtung üblicherweise?
Eine unkomplizierte Gründung dauert oft 2-4 Wochen, während komplexe Strukturen länger bis zur vollen Betriebsfaehigkeit brauchen können.
Was ist die Schweizer Beteiligungsentlastung?
Sie reduziert die Steuer auf qualifizierenden Beteiligungen, um die wirtschaftliche Doppelbesteuerung abzumildern.
Gewährt die Schweiz noch den alten steuerlichen Sonderstatus für Holdinggesellschaften?
Historische privilegierte Regime wurden abgeschafft und durch ordentliche Sätze sowie moderne Entlastungsinstrumente ersetzt.
Nehmen die Pillar-Two-Regeln der Schweiz für die meisten KMU die steuerliche Attraktivität?
Meistens nein, da die OECD-Mindeststeuer in der Regel sehr große Gruppen oberhalb der Umsatzschwellen betrifft.
Erhebt die Schweiz eine Quellensteuer auf ausgehende Lizenzgebühren?
Nach Schweizer Inlandsrecht beträgt die Quellensteuer auf ausgehende Lizenzgebühren grundsätzlich 0 %.
Koennen Software- und IP-Erträge von Patent-Box-Entlastungen profitieren?
Eine Entlastung setzt typischerweise patentiertes IP voraus; reine urheberrechtlich geschützte Software ist meist nicht qualifiziert.
Gibt es eine Obergrenze für kombinierte kantonale Steuerentlastungen in der Schweiz?
Ja, die gesamte kantonale Entlastung darf den steuerbaren Gewinn nicht über die gesetzlich festgelegten Grenzen hinaus reduzieren.
Wie wird die Schweizer MWST bei Exporten und grenzüberschreitendem E-Commerce behandelt?
Exporte sind in der Schweiz grundsätzlich zum Nullsatz steuerbar, während Bestimmungslandsteuern dennoch anfallen können.
Koennen Schweizer Gesellschaften Bank- oder Zahlungskonten für grenzüberschreitende Geschäfte eröffnen?
Ja, aber Banken und PSPs verlangen belastbare Nachweise zu KYC, Governance und Substanz.
Kann eine Schweizer Gesellschaft USD-Zahlungsstroeme ohne US-Konto abwickeln?
Ja, mehrwaehrungsfaehige Schweizer und internationale Bankrails können USD-Zahlungsstroeme verarbeiten.
Ist die remote Eröffnung eines Schweizer Geschäftskontos möglich?
Bei einigen Instituten ist das möglich, vorbehaltlich strenger Dokumentations- und Risikoprüfungen.
Ist Banking für Rohstoffe und Krypto in der Schweiz möglich?
Ja, allerdings ist das Onboarding mit hoher Reibung verbunden und stark compliance-getrieben.
Muessen Gründer in der Schweiz leben, um zu gründen?
Nicht zwingend, aber eine in der Schweiz ansässige zeichnungsberechtigte Person oder Verwaltungsratsvertretung ist erforderlich.
Ist ein ansässiger Direktor auch für remote oder ruhende Strukturen obligatorisch?
Ja, Schweizer Rechtsträger benoetigen in der Regel eine ansässige Vertretung mit echter Zeichnungsbefugnis.
Kann ich mit begrenzten Leistungen starten und spaeter erweitern?
Ja, Leistungspakete sind modular und können mit dem Wachstum Ihres Unternehmens ausgebaut werden.
Wie lange dauert der Wechsel des Treuhänders oder Dienstleisters normalerweise?
Typische Migrationsfenster liegen bei einigen Wochen, nachdem Zugriffe und Unterlagen bereitgestellt wurden.
Was umfasst Domizil- und Admin-Unterstützung normalerweise?
Eingetragene Adresse, Postbearbeitung, Koordination mit Behörden sowie optionale erweiterte Managementleistungen.
Was bietet die digitale Plattform?
Sicherer Browser- und Mobilzugang, Dokumenten-Workflows, rollenbasierte Nutzer und Transparenz im Reporting.
Ist Schweizer Buchhaltung erforderlich, wenn meine Geschäftstätigkeit hauptsächlich im Ausland liegt?
Schweizer Gesellschaften müssen unabhängig von der Kundengeografie weiterhin schweizkonforme Bücher führen.
Ist eine Lohnbuchhaltung erforderlich, wenn ich keine Mitarbeitenden in der Schweiz habe?
Keine Mitarbeitenden in der Schweiz bedeuten in der Regel keine Lohnpflicht, bis Einstellungen erfolgen.
Ist die Lohnbuchhaltung mit der Buchhaltung integriert und bereits ab einem Mitarbeitenden geeignet?
Ja, die Integration von Lohn- und Finanzbuchhaltung ist Standard und eignet sich von sehr kleinen bis zu größeren Teams.
Übernimmt ein ansässiger Direktor die Kontrolle über das Unternehmen?
Nein, Mandate sind auf Compliance-Vertretung ausgelegt, während Gründer die operative Kontrolle behalten.
Wie stark sind Fintech-, Krypto- und Token-Starts in der Schweiz reguliert?
Die Pflichten variieren je nach Aktivität und reichen von leichter Registrierung bis zur vollständigen FINMA-Lizenzierung.
Welche besonderen Compliance-Themen gelten in Software-, Biotech- und datenintensiven Sektoren?
Patent-Box-Faehigkeit, Grenzen bei Health-Product-Lizenzen und Schweizer Datenschutzpflichten sind zentrale Risikobereiche.
Welche typischen Einschränkungen gibt es in regulierten Branchen in der Schweiz?
Sektorale Gesetze können Lizenzpflichten, lokale Vertretung und persönliche Verantwortlichkeit des Verwaltungsrats auferlegen.
Wie funktionieren internationale Handels- und E-Commerce-Modelle aus der Schweiz heraus?
Transitgeschäft und globaler E-Commerce sind möglich, erfordern jedoch eine steuer-, zoll- und substanzbewusste Strukturierung.
KONTAKTIEREN SIE UNS

Noch Fragen?

Rufen Sie uns an

+41 76 244 00 70

Live-Chat

Verfügbar Mo-Fr